In vielen Fällen lautet die Antwort: Ja. Solange die Wurzeln nicht dauerhaft geschädigt wurden, treiben viele Rasengräser nach ausreichender Bewässerung oder den ersten ergiebigen Regenfällen wieder aus.
Lange Hitzeperioden und ausbleibender Regen setzen vielen Rasenflächen zu. Statt saftigem Grün bleibt oft nur eine braune, trockene Fläche zurück. Doch keine Sorge: Ein verbrannt wirkender Rasen ist nicht zwangsläufig abgestorben. Mit etwas Geduld und der richtigen Pflege kann sich der Rasen in vielen Fällen wieder erholen.
Kurz erklärt:
Nach einer Hitzewelle wirken viele Rasenflächen braun und trocken. Häufig sind jedoch nur die Halme vertrocknet, während die Wurzeln weiterhin leben. Mit ausreichend Wasser, dem richtigen Zeitpunkt zum Mähen und gegebenenfalls einer Nachsaat lässt sich der Rasen oft wieder regenerieren.
Anhaltende Hitze und Trockenheit führen dazu, dass der Rasen in eine Art Schutzmodus wechselt. Die Halme trocknen aus und verfärben sich braun. Viele Rasengräser reduzieren in Trockenperioden ihr Wachstum und gehen in eine Art Ruhephase über. Dadurch wird Wasser gespart.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der Rasen abgestorben ist. Besonders robuste Rasengräser können längere Trockenperioden überstehen und nach Regen oder Bewässerung erneut austreiben.ℹ
Quelle: ℹ Bundesinformationszentrum Landwirtschaft: Rasenpflege bei Trockenheit und Hitze – https://www.landwirtschaft.de

Jetzt ist Geduld gefragt. Vermeiden Sie es, den Rasen unmittelbar nach einer Hitzeperiode intensiv zu bearbeiten. Geben Sie ihm zunächst Zeit, sich zu regenerieren.
Gründlich statt täglich gießen
Besser als tägliches oberflächliches Gießen ist es, den Rasen ein- bis zweimal pro Woche intensiv zu bewässern – möglichst früh morgens. Dadurch werden tiefere Wurzelbereiche besser mit Wasser versorgt und die Gräser können ein tieferes Wurzelwachstum entwickeln.
Nicht sofort kurz mähen
Warten Sie zunächst auf erste grüne Triebe. Mähen Sie anschließend nur wenig und halten Sie eine Schnitthöhe von etwa 4 bis 5 Zentimetern ein.
Kahle Stellen nachsäen
Bleiben nach einigen Wochen größere kahle Bereiche zurück, kann eine Nachsaat sinnvoll sein. Lockern Sie den Boden leicht auf, verteilen Sie Rasensamen gleichmäßig und halten Sie die Fläche feucht.
In vielen Fällen lautet die Antwort: Ja. Solange die Wurzeln nicht dauerhaft geschädigt wurden, treiben viele Rasengräser nach ausreichender Bewässerung oder den ersten ergiebigen Regenfällen wieder aus.

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Ist ein brauner Rasen automatisch kaputt?
Nein. Häufig sind lediglich die Halme vertrocknet. Viele Gräser treiben nach Regen oder Bewässerung wieder aus.
Wann sollte ich nach einer Hitzewelle wieder mähen?
Erst wenn der Rasen sichtbar wächst. Mähen Sie anschließend nicht zu kurz und lassen Sie eine Schnitthöhe von etwa 4 bis 5 Zentimetern stehen.
Sollte ich den Rasen direkt düngen?
Während einer Hitzeperiode ist das meist nicht sinnvoll. Warten Sie besser, bis sich der Rasen erholt hat und wieder wächst.
Wann lohnt sich eine Nachsaat?
Wenn auch einige Wochen nach ausreichender Bewässerung größere kahle Stellen bestehen bleiben.
Ein brauner Rasen sieht zwar zunächst besorgniserregend aus, doch häufig steckt noch Leben in den Wurzeln. Mit ausreichend Wasser, etwas Geduld und der richtigen Pflege kann sich die Grünfläche oft überraschend gut erholen.
Wer seinen Rasen außerdem nicht zu kurz mäht und auf eine tiefgründige Bewässerung setzt, schafft gute Voraussetzungen dafür, dass er auch zukünftige Hitzeperioden besser übersteht.